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Recht auf Stadt
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Erstellt am 5. September 2018 von stadtfueralle
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Hintergrundinformationen

Wir stellen interessante Artikel zur Frage der Ernährungssouveränität vor.


Mit ausländischem Weizen reingelegt

[PDF S.1-2]

von Vanessa Renfer und Rudi Berli, aus 'Die unabhängige bäuerliche Zeitung' der Uniterre, Mai 2018

2017 wurde auf Schweizer Feldern ein grösserer Ueberschuss an Brotgetreiden geerntet. 100‘000 Tonnen mehr als der Markt für Brotgetreide in der Schweiz hergibt. Das heisst, das gesamte Mehl könnte aus inländischem Getreide hergestellt werden.
Und trotzdem wurden im gleichen Jahr 100‘000 Tonnen gemäss WTO Zollkoningent Weizen und andere Getreide und weitere 140‘000 Tonnen Tiefkühlbackwaren importiert
Vor allem diese vorgebackenen und tiefgekühlten Produkte bedrohen wegen ihren tieferen Herstellungskosten - sprich tiefere Löhne, mindere Getreidequalität – und trotz langer Transportwege, enormen Verpackungsmaterialien und Kühlenergien den heimischen Markt. Bereits finden sich heute geschätzte 20% an Backwaren in unseren Bäckereien aus diesen industriellen Grossbetrieben und im Besitz von 2-3 Konzernen. Die Aufschriften ‚handgemacht‘, frisch vom Tag‘ oder ‚selbstgemachtes Brot‘ beziehen sich nur auf den lokalen letzten Arbeitsschritt, des Auftauens und des Fertigbackens. Und was passiert mit dem überschüssigen heimischen Brotgetreide? Es wird deklassiert und den Tieren verfüttert. Mehr dazu Uniterre - Bauerngewerkschaft

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Der unaufhaltsame Aufstieg einer Hülsenfrucht

Hintergrundartikel aus Le monde diplomatique August 2018 über die Wunderbohne Soja.
Der Artikel beschreibt, wie das proteinhaltige Soja aus Übersee die heimischen Hülsenfrüchte wie Ackerbohne, Futtererbse verdrängt hat. Schwerpunktmässig wird die Situation in der EU und Deutschland beleuchtet.

Der Artikel als PDF (S.3-4)

Situation in der Schweiz

https://www.bauernzeitung.ch/news-archiv/2017/schweizer-soja-warum-nicht

https://www.sojanetzwerk.ch/fileadmin/user_upload/soja-factsheet-de_2017_web.pdf

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Tomatenernte in Süditalien

Der Artikel zeigt, wie es dazu kommt, dass Tomatenpüree und geschälte Tomaten in unseren Regalen so unschlagbar billig sind.

https://static.woz.ch/1734/migration/menschliche-maschinen

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Interview mit dem ehemaligen UNO Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung
zum Thema Wer profitiert vom Welthandel – Wer verliert ?

https://www.woz.ch/1834/ernaehrungspolitik/billiges-essen-ist-zum-ersatz-fuer-sozialpolitik-geworden

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Ist das noch Landwirtschaft – oder schon Industrie?
NZZ vom 15. 9. 2018

Die Portraits von drei Grossbetreiben zeigen, wie in Zukunft wenige Grossbetriebe die Schweiz ernähren könnten. Da werden zehntausende Kücken mit Ultrakurzmast in 30 Tagen zu schlachtreifen Hühnern gemästet, in riesigen Gewächshäusern hors-sol Tomaten angebaut oder in Grossställen Hochleistungskühe rund um die Uhr gemolken. Ohne HighTech und Robotik, massivem Einsatz importieren Kraftfutter und Düngemittel ginge das nicht.
https://www.nzz.ch/schweiz/ist-das-noch-landwirtschaft-oder-schon-industrie-ld.1419694

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Freihandel mit Palmöl?

Miges Baumann (Brot für alle) zum Freihandelsabkommen mit Indonesien und Malaysia in Sachen Palmöl. Über die Mär von der Armutsbekämpfung durch die Förderung des Anbaus von Palmöl, die Bezihungen von Grossbauern, Konzernen zu Kleinbauen, Familienbetrieben.
[PDF S.5]
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Antidot - Ernährungssouveränität

Höchste Zeit für Ernährungssouveränität – weiter wie bisher ist keine Option!
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